(189) Iwan, der Schreckliche, erschienen: 2014, dauer: 55:45.
Allerdings muss ich mich ernsthaft fragen, warum Karls Vater seine tollen Forschungsdaten nicht separat hält, und sie überhaupt im Heimnetzwerk freigibt, oder seine Daten nicht zumindest(!) verschlüsselt.
Nicht zu vergessen, die etwas arg verehrenden Schwärmereien gegenüber Tim, die doch sehr deutlich das Klischee "Ich wirke zwar sehr tough, aber im tiefsten Inneren bin ich ein verwöhtes Gör, das gerettet werden will" mehr als nur durchschimmern lassen.
Wäre nicht viel sinnvoller gewesen, Gaby einfach an Punkt X hinzubestellen?Jedenfalls: Dass Karls Vater sich da tierisch aufregen wird, ist verständlich, niemand würde sowas geil finden, aber warum das unbedingt Karls Schuld sein soll, weil er (Karl) Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt (wie auch immer das aussehen soll!Aber nun diese zwei Punkte, die ich eben erwähnte, die hauen schon rein!Insofern verstehe ich eigentlich Gabys Laune.So seltsam es klingt, aber hier wäre mir ausnahmsweise wirklich lieber gewesen, wenn Tim dem Kerl einfach eine verpasst hätte, denn dieser Oskar-läuft-im-Kreis-Quatsch ist echt zu blöd.Bei Gaby ist es ähnlich.



Na, wohl sicher nicht.
Wurde auch mal Zeit!
Wurden vielleicht auch noch andere Dinge gestohlen oder zerstört?Und das ist in diesem Fall besonders schade, weil der Rest des Hörspiels eigentlich durchaus gelungen ist, wenn man außerdem noch von der Moralapostelei und der unglaublichen tkkg-Naivität absieht.Gerade Tim war in der Vergangenheit geradezu paranoid vorsichtig und hat zalando 20 prozent gutschein jeden noch so cleveren Ganovenbetrugsversuch direkt binnen 3 Sekunden durchschaut.Es ist fast unmöglich, die beiden zu bedauern, vor allem, wenn man ihre "Vergangenheiten" bedenkt, und darum geht der Schuss mit der Vorbildfunktion derbe nach hinten los.Sieht man davon allerdings einmal ab, ist der Fall an und für sich solide gemacht und einigermaßen spannend.Robert, der wie tkkg die Internatsschule besucht, hat nämlich Probleme mit einem zwielichtigen Kneipenbesitzer namens Heiner Seidel.Aber werden die tkkgs für die Zukunft etwas daraus lernen?Und davon abgesehen, dass sie es gerade schwer hat und nervlich gefordert wird, sollte ein Mädchen, dass schon zigmal entführt, bedroht und eingesperrt wurde und dass schon mehrfach in brenzligen Situationen war, eventuell ein klitzebisschen mehr Übersicht zeigen können.Ich bin mir sicher, der Autor wollte nur menschliche Schwächen - zumal bei Jugendlichen - aufzeigen und es quasi "etwas realistischer" machen, aber das geht auch anders.Und hier taucht also jemand auf, redet was von verdecktem Ermittler und Klößchen und Gaby - mitsamt Oskar - fahren mit ihm mit, und niemand ist auch nur ein kleines Bisschen misstrauisch?





Dabei verheddert sich der Ganove im Seil.
Den Zeigefinger schwingen und den Pädagogen raushängen lassen, ist ok für mich, aber das anhand von einem solchem Tim und einer solchen Gaby zu tun, das ist ganz, ganz schlecht.
Die Schneedecke ist weit entfernt davon zu schmelzen und Klößchen wird von einem ziemlich lästigen Schnupfen geplagt.